Kernidee

Die Region als gestaltbarer Zukunftsraum

Wir leben in einer Zeit multipler Schieflagen — gesellschaftliche Polarisierung, Klimawandel, mentale Gesundheit, digitale Transformation. Die Themen der nahen Zukunft sind präsent, doch es fehlen Räume, in denen sie gemeinsam, konstruktiv und jenseits von Fronten imaginiert und verhandelt werden können. Auch in St.Gallen arbeiten viele Initiativen an Zukunftsthemen — oft parallel, wenig sichtbar, selten in die Breite der Gesellschaft reichend.

Doch unsere Zukunft ist nicht vordefiniert, sondern verhandel- und verwandelbar. Das Zukunftsfestival St.Gallen (ZFSG) macht St.Gallen selbst zur Bühne: Es setzt dezentrale Initiativen und Orte zueinander in Beziehung, bringt Menschen ins Gespräch, die sonst nicht miteinander reden, und stellt Handlungsfähigkeit gegenüber der Zukunft her — breit abgestützt, optimistisch, konkret.

Was 2026 im Kleinen als Prolog beginnt, soll sich in den nächsten Jahren kontinuierlich weiterentwickeln und an Momentum gewinnen.

Worum es geht

Drei Leitgedanken

Sichtbarkeit schaffen

Für das, was bereits da ist. Vorhandenes verbinden und ins Licht rücken.

Zukunftsfreude

Zukunft spürbar, greifbar und erlebbar machen — im Hier und Jetzt.

Shared Ownership

Die Zukunft betrifft uns alle und gehört uns gemeinsam. Ihre Gestaltung auch.

Das Prolog-Konzept

Drei Tage, eine Stadt, ein roter Faden

Im Prologjahr 2026 wird St.Gallen selbst zur Bühne. Diese Orte tragen Geschichte(n) — im Festival richten sie ihren Blick nach vorne.

Tag 1 · Freitagabend

Auftakt & Eröffnung

Begegnung. Impuls. Resonanz.

Kuratierter Einstieg für Partner:innen und Mitgestaltende. Informeller Rahmen, Kennenlernen, Inspiration — Vertrauen als Fundament für die nächsten Tage.

Tag 2 · Samstag

Spielplatz & Marktplatz der Zukunft

Dezentrale Stadtbespielung. Happenings. Zusammenbringen.

Das Herzstück: An drei bis fünf Orten finden öffentliche Formate statt — Workshops, Gespräche, Interventionen, Installationen. Besucher:innen tauchen in einzelne Orte ein oder folgen dem roten Faden. Am Abend laufen alle Fäden in einem gemeinsamen Raum zusammen.

Tag 3 · Sonntag / Woche danach

Ausklang & Übergang

Reflexion. Brunch. Nachklang initiieren.

Bewusster, ruhiger Übergang. Mitgestaltende und Partner:innen kommen zur Reflexion zusammen — Ausgangspunkt für gemeinsames Lernen und die nächste Iteration.

Perspektive

Eine Ostschweizer Region des Zukunft-Gestaltens

Das Festival ist langfristig angelegt, mit September 2026 als erstem Wegpunkt: jährlich wachsend, zunehmend stärker in Stadt und Region verankert, mit sich entwickelnden Formen gemeinsamer Verantwortung und Trägerschaft.

Fürsorge fürs Gesamterlebnis

Ein Kernteam mit Expertise in Festivalkuration, Zukunftsmethoden und Transformationsprozessen stösst an, lädt ein und verbindet — die detaillierten Einzelinhalte gestalten die Partner:innen.

Das Dazwischen bespielen

Ein grosses Festival pro Jahr genügt nicht für eine Kultur des „Zukunftens“. Wir denken von Anfang an Formate mit, die im Dazwischen ganzjährig Momentum halten.

Kernteam

Initiator:innen & Facilitator:innen

Tobias Fehr-Bosshard

Transformation Lab, Universität St.Gallen

Oswald H. König

Tafur · festivitas.space

Severin von Hünerbein

Regenerative Transformation

Lena Tünkers

Kernteam