Sichtbarkeit schaffen
Für das, was bereits da ist. Vorhandenes verbinden und ins Licht rücken.
Kernidee
Wir leben in einer Zeit multipler Schieflagen — gesellschaftliche Polarisierung, Klimawandel, mentale Gesundheit, digitale Transformation. Die Themen der nahen Zukunft sind präsent, doch es fehlen Räume, in denen sie gemeinsam, konstruktiv und jenseits von Fronten imaginiert und verhandelt werden können. Auch in St.Gallen arbeiten viele Initiativen an Zukunftsthemen — oft parallel, wenig sichtbar, selten in die Breite der Gesellschaft reichend.
Doch unsere Zukunft ist nicht vordefiniert, sondern verhandel- und verwandelbar. Das Zukunftsfestival St.Gallen (ZFSG) macht St.Gallen selbst zur Bühne: Es setzt dezentrale Initiativen und Orte zueinander in Beziehung, bringt Menschen ins Gespräch, die sonst nicht miteinander reden, und stellt Handlungsfähigkeit gegenüber der Zukunft her — breit abgestützt, optimistisch, konkret.
Was 2026 im Kleinen als Prolog beginnt, soll sich in den nächsten Jahren kontinuierlich weiterentwickeln und an Momentum gewinnen.
Worum es geht
Für das, was bereits da ist. Vorhandenes verbinden und ins Licht rücken.
Zukunft spürbar, greifbar und erlebbar machen — im Hier und Jetzt.
Die Zukunft betrifft uns alle und gehört uns gemeinsam. Ihre Gestaltung auch.
Das Prolog-Konzept
Im Prologjahr 2026 wird St.Gallen selbst zur Bühne. Diese Orte tragen Geschichte(n) — im Festival richten sie ihren Blick nach vorne.
Auftakt & Eröffnung
Begegnung. Impuls. Resonanz.
Kuratierter Einstieg für Partner:innen und Mitgestaltende. Informeller Rahmen, Kennenlernen, Inspiration — Vertrauen als Fundament für die nächsten Tage.
Spielplatz & Marktplatz der Zukunft
Dezentrale Stadtbespielung. Happenings. Zusammenbringen.
Das Herzstück: An drei bis fünf Orten finden öffentliche Formate statt — Workshops, Gespräche, Interventionen, Installationen. Besucher:innen tauchen in einzelne Orte ein oder folgen dem roten Faden. Am Abend laufen alle Fäden in einem gemeinsamen Raum zusammen.
Ausklang & Übergang
Reflexion. Brunch. Nachklang initiieren.
Bewusster, ruhiger Übergang. Mitgestaltende und Partner:innen kommen zur Reflexion zusammen — Ausgangspunkt für gemeinsames Lernen und die nächste Iteration.
Perspektive
Das Festival ist langfristig angelegt, mit September 2026 als erstem Wegpunkt: jährlich wachsend, zunehmend stärker in Stadt und Region verankert, mit sich entwickelnden Formen gemeinsamer Verantwortung und Trägerschaft.
Ein Kernteam mit Expertise in Festivalkuration, Zukunftsmethoden und Transformationsprozessen stösst an, lädt ein und verbindet — die detaillierten Einzelinhalte gestalten die Partner:innen.
Ein grosses Festival pro Jahr genügt nicht für eine Kultur des „Zukunftens“. Wir denken von Anfang an Formate mit, die im Dazwischen ganzjährig Momentum halten.
Kernteam
Transformation Lab, Universität St.Gallen
Tafur · festivitas.space
Regenerative Transformation
Kernteam